Meine Bücher I

Zwischen Thermen und  Vogelschwärmen 

Gedichte aus der Steiermark
92 Seiten, DIN A5 hoch
7,37€ (Print-on-Demand)

Der Frankenlandsucher (Softcover)

Gedichte aus Franken
36 Seiten, DIN A5 hoch
6,99€ (PoD)

Der Frankenlandsucher (Hardcover)

Gedichte aus Franken
36 Seiten, DIN A5 hoch
10,99€ (PoD)

Ein Delamädchen
(Softcover)

Gedichte der Fachstufe
680 Seiten, DIN A5 hoch 
35,99€ (PoD)


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EIN DELAMÄDCHEN II

Eine Geschichte, die ihre Fortsetzung findet...

Vorwort zum "Ein Delamädchen II"

Ursprünglich war ich überzeugt, dass „Ein Delamädchen“ keine Fortsetzung erhalten würde, doch offenbar täuschte ich mich, und nun wird es doch eine geben, die – im Gegensatz zum ersten Band – einen anderen Fokus verfolgt und vielmehr ein Versuch wird, sich selbst zu heilen und zu finden, wobei das Aufarbeiten der Liebe als zentrales Thema im Vordergrund steht; in diesem Zusammenhang werden nicht nur die bereits begonnenen Gedichte wie „Der Wolfswitwer“, „Im Grunde der AfD“ oder „Der Slawentumlehrling“ weitergeführt, sondern auch neue Werke, die bislang nur auf Poeten.de zu finden waren, ihren Platz in der Sammlung finden, und dazu kommen längere Gedichte, die nicht nur thematisch, sondern auch in ihrer Form besondere Beachtung finden sollen, wobei Eindrücke, Empfindungen und vor allem Orte eine bedeutende Rolle spielen werden – seien es vertraute Städte wie Magdeburg, Staßfurt, Lübbenau / Spreewald, Eberswalde, Berlin oder Karlsbad, oder aber auch neue, noch unbekannte Orte wie Bad Schandau sowie das fremde Sachsen und Sachsen-Anhalt, die in ihren eigenen, ungezähmten Weiten neue Perspektiven bieten.
 

Es werden sicherlich auch neue Gedichte hinzukommen, wie die Schandauer, Eberswalder und Staßfurter Elegien, die die Sammlung bereichern, aber ebenso Fragmente, die in ihrem unfertigen Zustand eine eigene, unvollständige Wahrheit tragen – und möglicherweise entstehen auch einige dieser Gedichte in Kroatien, fernab des Bekannten, im Licht einer anderen Landschaft, in der die Erinnerung auf neue Weise zurückkehrt. Mittlerweile sind bereits die ersten 100 DIN-A4-Seiten dieser umfassenden Sammlung vollendet, die nicht nur eine Vielzahl von Gedichten umfasst, sondern auch unzählige Gefühle, Eindrücke und Reflexionen, die mit den Orten und den Erfahrungen, die sie geprägt haben, untrennbar verbunden sind.Doch dieses Buch soll eine traurige Wahrheit aufarbeiten, die kaum einer sah: Es ist nach wie vor die Erwartung der Menschen, der Bekannten und der Familie – die Vorstellung, dass ich besser werden soll, dass ich schönere, längere, bedeutendere Gedichte schreiben soll – und dieser Druck, der sich schleichend und dann überwältigend ausbreitete, hat mich innerlich zerrissen. 

So weit, dass ich begann, mich selbst unter Zwang zu setzen: Ich muss schreiben. Ich muss abliefern. Ich muss der Welt beweisen, dass ich schreiben kann – dass ich nicht bloß ein unbekannter Name unter vielen bin. Es fühlte sich an, als sei ich nicht genug, nicht vollkommen, nicht würdig, weil ich nicht wie andere Dichter zehn Seiten an einem Tag zu Papier bringen konnte. Es war, als hätte ich versagt. Und so kämpfte ich täglich mit dem Gedanken, etwas erschaffen zu müssen – nicht aus Freude, sondern aus Angst: Der Angst, morgen zu sterben, ohne etwas der Nachwelt hinterlassen zu haben. Aber mittlerweile verstehe ich, dass Lyrik etwas ist, was Zeit und Geduld braucht. Vielleicht wird dieses Buch keine Antworten geben. Vielleicht wird es nicht heilen. Vielleicht wird es auch nicht retten. Aber es wird zeigen, dass das Weiterleben nach dem Sterben möglich ist. Dass Zeilen Brücken schlagen können über den Abgrund der Erinnerung. Dass Brüche nicht das Ende bedeuten, sondern der Anfang von etwas Eigenem sein können.Und wenn zwischen all den Gedichten nur ein einziger Vers jemanden berührt, wenn ein einziger Mensch darin Trost oder Wahrheit findet – dann hat es sich gelohnt, weiterzuschreiben. Nicht nur für mich. Sondern für uns. Und für das, was bleibt... Für immer. 

Ich erwarte nicht, dass meine Gedichte gelesen und meine Bücher gekauft werden, aber ich schreibe und veröffentliche, weil ich wieder Lust am Schreiben habe. Mir geht es außerdem nicht ums Geld, es geht mir bloß um die Möglichkeit schreiben zu dürfen. Und sollte niemand meine Gedichte mehr lesen, dann ist das so. Aber ich hab’ immerhin versucht, was zu bewirken. 

Aber ich danke dir trotzdem, wenn du dir die Zeit genommen hast, meine Gedichte zu lesen, sodass ich das Buch mit diesem Gedicht einleite:

Es fühlt sich falsch an, was ich mache. 
Alles scheint vielleicht verdacht. 
Ist es falsch, wenn ich selbst lache.
Wenn ich wein' um jede Nacht.
Scheint vielleicht die Welt verfliegen.
Und ich komm' mit ihr nicht mit.
Bleiben selbst die Engel liegen.
Man gewöhnt sich an den Tritt.

Man gewöhnt sich an das Böse.
An das Schlechte. 
Doch das Gute kennt man nie.
Wenn ich mich vielleicht erlöse.
Bleibt mein Tod bloß Phantasie...
Und ich schein' vielleicht zu weinen.
Welche Träne ist es wert.
Wird die Sehnsucht mich nicht einen.
Weil die Wahrheit mich verzehrt.
Was ist doch vielleicht ein Leben.
Die Gedichte, die man liest.
Soll ich mir. Zum Schluss vergeben.
Weil der Tod durch Venen fließt...
Soll ich sagen, dass ich lebe.
"Tut mir leid. Mir geht es gut.
Während ich dir schlicht vergebe.
Weint mein Herz und speit es Blut.

Sag' was ist schon bloß ein Bleiben.
Die Gedichte, die man liest.
Endet doch. Vielleicht das Schreiben.
Weil der Tod als Träne fließt...

In Liebe Marc
Berlin, der 13.04.2025 

Seitentitel

Informationen: Ein Delamädchen II

Untertitel: Gedichte der Fachstufe
Verlag: epubli
Ort: Berlin
1. Auflage: 31.12.2025

Format: DIN A5 hoch 

Bindung: ***

Seiten: ***
ISBN: ***
Gewicht:  ***

Kosten: ***

Shops: ***
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Weitere Informationen folgen. 
Bild wurde mittels KI erstellt. 

Ein Delamädchen

Am 31. Dezember 2024 erscheint mein neues Werk mit dem Titel Ein Delamädchen – Gedichte der Fachstufe. Dieses Buch markiert einen bedeutenden Meilenstein in meiner schriftstellerischen Laufbahn und stellt zugleich mein bisher umfangreichstes und ambitioniertestes Lyrikprojekt dar. Es vereint eine Vielzahl von Gedichten, die ich während meiner Fachsstufenzeit verfasst habe, und spiegelt die Höhen und Tiefen, die Herausforderungen und Inspirationen dieser prägenden Lebensphase wider. Mit diesem Buch möchte ich nicht nur meine persönliche Entwicklung als Dichter dokumentieren, sondern auch tiefere Einblicke in die Themen geben, die mich in dieser Zeit besonders bewegt haben.  Zum ersten Mal gewähre ich Einblicke in bislang unveröffentlichte Fragmente, Liebesgedichte und weitere lyrische Werke, die während meiner Fachstufenzeit entstanden sind.  Mehr Informationen zu dem Buch sind ab dem 30.12.2024 verfügbar. 

Ein Delamädchen

Mit 472 Gedichten, verteilt auf 680 Seiten, ist Ein Delamädchen weit mehr als nur ein Buch – Es ist ein literarisches Monument voller Intensität und Tiefe. Jedes Gedicht entführt die Leser in eine Welt, in der Sehnsucht und Verlust zu treibenden Kräften werden, Kummer und Schmerz durch jede Zeile fließen, und Liebe sowie Trennung in all ihren Facetten erkundet werden. Es ist ein Werk, das nicht nur die Suche nach Erfüllung und Sinn widerspiegelt, sondern auch die unbändige Leidenschaft des Schreibens feiert. Ein Delamädchen ist eine Sammlung, die nicht nur gelesen, sondern gefühlt werden will – Eine Reise durch die Abgründe und Höhen des menschlichen Herzens, poetisch und berührend zugleich.

Von den insgesamt 472 Gedichten im Ein Delamädchen wurden 457 im Jahr 2024 während der Fachstufe der Ausbildung verfasst, was ein Zeitraum intensiver persönlicher und kreativer Entwicklung darstellt. Geschrieben an den unterschiedlichsten Orten, spiegelt jedes Gedicht die Einflüsse seiner Umgebung wider: Sei es in der pulsierenden Metropole Berlin, im Chemielabor, an verschiedenen Orten in Deutschland, den malerischen Landschaften Österreichs oder sogar in der Weite der USA. Diese Vielfalt an Schauplätzen verleiht der Sammlung eine einzigartige Perspektive und lässt die Gedichte zu einem Mosaik von Emotionen und Erfahrungen werden. 

Ein Delamädchen

 

Informationen: Ein Delamädchen

Untertitel: Gedichte der Fachstufe
Verlag: epubli
Ort: Berlin
1. Auflage: 31.12.2024 

Format: DIN A5 hoch 

Bindung: Softcover

Seiten: 680 Seiten
ISBN: 978-3-818759-24-7
Gewicht:  1018 g 

Kosten: 35,99€ 

Shops: Amazon, Dussmann, epubli shop etc. 

Der Frankenlandsucher  

Während meines Aufenthalts in Franken, einer Region, die von malerischen Landschaften und tief verwurzelter Geschichte geprägt ist, schrieb ich diese Gedichte – Begleitet von den emotionalen Höhen und Tiefen einer persönlichen Krise. Diese Sammlung entstand im Zuge einer schmerzhaften Trennung, die mich dazu zwang, mich intensiv mit Themen wie Hoffnung, Sehnsucht und dem Entzug von Liebe auseinanderzusetzen. Die fränkische Landschaft, mit ihrer ruhigen, fast zeitlosen Präsenz, bot den idealen Hintergrund für meine Selbstreflexion. In dieser Zeit befasste ich mich mit der Frage, wer ich wirklich bin, und suchte nach Antworten in der Natur und den Orten, die ich durchwanderte. 
 

Informationen: Der Frankenlandsucher  

Untertitel: Gedichte aus Franken
Verlag: epubli
Ort: Berlin
1. Auflage: 07.10.2024 

Format: DIN A5 hoch 

Bindung: Softcover und Hardcover 

Seiten: 36 Seiten
ISBN Softcover: 978-3-759889-80-5
Gewicht Softcover:  72 g 

ISBN Hardcover: 978-3-759889-84-3 
Gewicht  Hardcover: 233 g

Kosten Softcover: 6,99 € 

Kosten Hardcover: 10,99 €
Shops: Amazon, Dussmann, epubli shop etc. 



Beispielgedicht I

ALS WÄR' ES EIN HERBSTLIED
 
Die Welt bezieht den Herbst recht leise.
Erstarrt doch alles. Und verklingt.
Ich schreib‘ ein Lied mit liebster Weise.
Bevor die Welt im Schlaf versinkt.
Versinkt doch alles in dem Schlafe.
Und alles fliegt und deckt die Ruh‘.
Wie gleicht mein Herz der ein Karaffe.
Und füllt der Herbst es förmlich zu.
Ich meine doch, es bleibt mir milder.
Ich misse alles. Selbst den Weg.
Mich rühren Länder. Und die Bilder.
Und drückt der Himmel mich so träg‘.
 
Die Welt bezieht den Herbst recht stille.
Ich ziehe fort. Was mich verweist.
Ich meine doch, ich kenn‘ den Wille.
Und, dass das Missen Sehnsucht heißt.
Ich ziehe fort. Und such‘ das Lichte.
Doch find‘ ich gar nichts hier im Licht.
So rührt der Herbst mir schwer gewichte.
Und rührt mein Herz, bis es zerbricht.
 
Auf der Fahrt von Berlin nach Göttingen
in Nennhausen, am 03.10.2024 verfasst.
© Marc Donis

Beispielgedicht II

ALS KÄME ICH HEIM

Ich hab‘ den Geruch der Mittelzeit verloren.
Nicht verloren. Ich bloß vergaß.
Ich mein‘, ich hab‘ ihn nicht vergessen.
Ich leider ihn nicht sehr besaß.
Ich hab‘ vermisst den Duft der Brote.
Den Duft vom Zinn, vom Leder. Schmied.
Ich hab‘ vermisst die feinste Note.
Den Duft von Kerzen und dem Fried‘.
 
Ich hab‘ vermisst den Duft der Quitten.
Den Hauch der Liebe. Von dem Wein.
Ich mag nur eines wohl erbitten.
Ich hab‘ vermisst, ein Mensch zu sein.
 
05.10.2024
Nürnberg / Mittelfranken
© Marc Donis
 

Zwischen Thermen und
Vogelschwärmen

2024 ist für mich ein ganz besonderes Jahr, da ich mit Zwischen Thermen und Vogelschwärmen eine Gedichtsammlung vorstelle, die während eines entscheidenden Wendepunkts in meinem Leben entstanden ist. Während meines Aufenthaltes in der Steiermark schrieb ich diese Gedichte, um den Schmerz und die Sehnsucht zu verarbeiten, die mich nach der Trennung von meiner Freundin begleitet haben. Diese Gedichte sind Ausdruck meiner inneren Suche nach Halt und Verständnis in einer Zeit, die von emotionaler Zerbrechlichkeit geprägt war.

Informationen: Zwischen Thermen und Vogelschwärmen
Untertitel: Gedichte aus der Steiermark
 Verlag: epubli
Ort: Berlin
 1. Auflage: 30.08.2024
 2. Auflage: 08.10.2024 

Format: DIN A5 hoch 

Bindung: Softcover 

Seiten: 92 Seiten
ISBN: 978-3-759890-38-2
Gewicht: 132 g
Kosten: 7,37 €
Shops: Amazon, Dussmann, epubli shop etc.

Beispielgedicht I

VORHERBST

   

Die Vögel verfliegen in Schwärmen.
Die Esche verfärbt sich ins Rot.
In Kühle, es dampfen die Thermen.
Im lieblichen Abendgebot.
Und wenn es so friedvoll erschiene.
Wie riecht es nach Abend und Brot.
Der Dampfe entschwind‘ den Kamine.
Verwelken die Flammen im Rot.
   
Die Ruhe bemittelt die Dächer.
Und alles, das letzte, erscharrt.
Das Rascheln der Blätter wird schwächer.
Bis schließlich es scheinbar verharrt.
Versinken die Blätter gen Erde.
In ihrer recht trübsten Gestalt.
Die Winde vertreiben die Herde.
Und scheinen die Tage dann kalt.
   

Die Nebel verdecken die Tannen.
Und Frieden trifft endlich auch ein.
Die Tage des Sommers von dannen.
Umkränzen in Reue den Hain.
Wie scheinen die Tage mir schwächer.
Bevor doch die Stunde verwebt.
Der Herbste erscheint dem Zerbrecher.
Bevor er den Winter erlebt.

 
21.08.2024
Bad Mitterndorf 
©  Marc Donis

Beispielgedicht II

EINE KURZLEBIGKEIT

 
Mich rühren die eisigen Bäche.
Die Regen verschlingen das Bild.
Verneigen die Länder die Schwäche.
Und perlen die Tropfen mir mild.
Verfallen mir Wolken in Güte.
Und alles, was war mir zumal.
Im Dorfe die Stelle mir blühte.
Verschlingen die Regen das Tal.

Mich rühren die Auen und Wiesen.
Und alles, was wurde besät.
Verschlafen die Träume in diesen.
In Nächten der Stunde so spät.
Mich rühren die Felder und Korne.
Und wurden die Äcker bestellt.
Der Tage verfängt sich im Dorne.
Im Dorne der Distel, die hält.

Mich rühren die Pflanzen, die halten.
Die Beeren. Die Blätter. Und Laub.  
Die Farben in meiner bemalten.
Versinken im Herbste und Staub.
Mich rühren die Menschen und Dichter.
Das Dorfe in Zeiten verschleicht.
Ich laufe in fremde Gesichter.
Nach Stunden mein Dasein verstreicht.

 

21.08.2024
Bad Mitterndorf 
©  Marc Donis