Ein bisschen Lyrik
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Meine Lieblingsprojekte 2026
Roséherzenstum, III
Noch in Arbeit
Pan Dzadiaks Briefe
Noch in Arbeit
Geschichte Eberswaldes
Noch in Arbeit
Rückblick - Meine Lieblingsprojekte 2025
Roséherzenstum, I und II
Fast zwei Jahre widmete ich mich diesem Gedicht, verfeinerte unaufhörlich die Metrik, wobei ich mit dem Ergebnis immer unzufrieden war. Während die Idee im Kopf unverändert blieb, schrieb ich das Gedicht immer wieder um, löschte Manuskripte, strich Aufzeichnungen durch, verwarf zahlreiche Versuche und begann viermal von Neuem.
Am 07. Oktober 2023 fand dieses Projekt in Karlsbad, Tschechien, seinen Anfang – Und nun, im Jahr 2025, wird das erste Kapitel endlich vollendet, damit ich dieses Gedicht vor Ostern veröffentlichen kann. Mit 40 Seiten wird das erste Kapitel allein all jene Werke übertreffen, die ich bisher verfasst habe. Mit Roséherzenstum beginnt schließlich die Sammlung meiner gesammelten Werke.
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Noch in Arbeit
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Noch in Arbeit
Rückblick - Meine Lieblingsprojekte 2024
Der Wolfswitwer
Mein aktuelles Lieblingsprojekt trägt den Titel Wolfswitwer und umfasst bereits drei vollständig ausgearbeitete Akte. Es ist ein Werk, das sich in seiner Tiefe und Vielschichtigkeit auszeichnet, indem es auf meisterhafte Weise eine kritische Reflexion der Gesellschaft mit der zutiefst menschlichen Sehnsucht nach Ordnung und Liebe verbindet. Der Wolfswitwer entfaltet eine narrative Welt, in der die Zerrissenheit zwischen Chaos und Struktur sowie die Suche nach emotionaler Erfüllung zentrale Themen darstellen. Die Kombination aus Gesellschaftskritik und poetischer Melancholie macht dieses Projekt für mich zu einer Herzensangelegenheit, die ich mit großer Hingabe weiterentwickle.
Im Grunde der AfD
Das Werk Im Grunde der AfD liegt mir auch am Herzen, da es eine zentrale Rolle in meinem Schaffen einnimmt. Es verbindet Themen wie die Sorgen und Nöte der Jugendlichkeit mit den Eindrücken, die Orte wie Lübbenau im Spreewald hinterlassen haben. Hier wird die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Strömungen und politischen Realitäten greifbar, während gleichzeitig eine melancholische Reflexion über die Last der eigenen Generation mitschwingt. Das Werk thematisiert nicht nur die inneren Konflikte einer suchenden Seele, sondern auch die äußeren Spannungen einer Welt, die oft von Unsicherheiten und Widersprüchen geprägt ist.
Staßfurter Elegien
Die Staßfurter Elegien verfasste ich, wie der Name bereits andeutet, während eines herbstlichen Aufenthalts in Staßfurt. Sie sind tief geprägt von den Empfindungen, die diese Jahreszeit in mir wachrief: Liebe und Sehnsucht, gepaart mit einer schneidenden Einsamkeit und der klirrenden Kälte der Herbsttage. Dennoch durchzieht die Gedichte eine Art Hoffnung, die sich wie ein leises Versprechen durch die kühle Atmosphäre zieht. Dieses Werk reflektiert nicht nur Gedanken, sondern auch den Verlust der eigenen Liebe.
Nyctophile Lieder
Die Nyctophile Lieder sind ein Ausdruck einer tiefen Faszination für die Dunkelheit und die Stille der Nacht. Sie bewegen sich in den Zwischenräumen der Einsamkeit und der inneren Ruhe, die mit dem Fall der Nacht einhergeht. Diese Lieder reflektieren das Zusammenspiel von Verzweiflung, Liebe und Trost. Die Nacht, als Symbol für das Unbewusste und das Unerforschte, wird zum Raum für Reflexion und Einkehr. In den Nyctophile Liedern entfaltet sich eine Stimmung von Melancholie, begleitet von der Ruhe und dem Geheimnis, das nur die Nacht zu bieten vermag.
Pinwand und Ankündigungen
Der Slawentumlehrling
Der Slawentumlehrling stellt für mich das Liebste und zugleich Bedeutendste meiner bisherigen Projekte dar. Es ist nicht nur ein persönliches Unterfangen, sondern ein tiefes Eintauchen in die reichhaltige und facettenreiche Kultur der slawischen Welt. In diesem Werk widme ich mich intensiv den kulturellen, sprachlichen und historischen Aspekten des Slawentums, wobei ich stets bestrebt bin, die verschiedenen Facetten dieser weitverzweigten Traditionen zu beleuchten.
Ein Delamädchen
Am 31.12.2024 erschien mein Buch:
Ein Delamädchen - Gedichte der Fachstufe
680 Seiten, DIN A5 hoch
35,99€
Ein Delamädchen
Das Werk Pan Dzadiaks Briefe ist seit dem 02.04.26 auf allen Plattformen lesbar, auf denen ich aktiv bin:
- Poeten.de (Marc Donis)
- estories.de (Marc Donis)
Über welche Themen schreibe ich?
Liebe
Ich schreibe Gedichte, die sich mit der Liebe in all ihren Facetten beschäftigen – Von Leidenschaft bis hin zu Schmerz, Verlust und Hoffnung. Dabei versuche ich, die emotionalen Tiefen dieses universellen Themas einzufangen und in Worte zu fassen.
Sehnsucht
Außerdem befasse ich mich über die Sehnsucht, dem ungreifbaren Verlangen nach dem, was einem fehlt – Sei es die Nähe eines geliebten Menschen, ein unerfüllter Traum oder der Wunsch nach einem besseren Morgen. In meinen Versen versuche ich, die Natur der Sehnsucht einzufangen, die zugleich schmerzt und doch antreibt.
Länder und Orte
Ich schreibe Gedichte, die von Ländern und Orten inspiriert sind. Dabei versuche ich die Atmosphäre der Orte einzufangen. Sei es die Melancholie eines verregneten Herbsttages in Staßfurt, die ruhige Schönheit des Spreewaldes, die pulsierende Sehnsucht Berlins oder einfacher Urlaub in Los Angeles.
Liebesgedicht
EINE SACHE DER LIEBE
Uns trennen vielleicht nur die Sterne.
Und trostlos. Der Garten liegt brach.
Der Lenze. – Er liegt auch in Ferne.
Und hält mich der Abend auch wach.
Verneigt sich im Schatten der Flieder.
Und Rosen. – Sie stehen recht nackt.
Es kommt wohl der Sommer nie wieder.
So hat auch der Herbst sich gewagt.
– Er wagte zu kommen. Auf Beeten.
Und spricht auch der Liebste recht dumpf.
Die Zweige. Sie scheinen die Nähten.
Wie Nähten. – Die binden den Rumpf.
Wie treiben die Sterne uns milde.
Und gleicht es vielleicht einem Fall.
Den Kummer. Der Herbst trägt in Schilde.
Und wird er vom Land sein Gemahl.
Uns trennen vielleicht nur die Sphären.
Auch, wenn es wohl diese nicht gibt.
Wo beide wir heute schlicht wären?
Wenn hätten wir uns nicht geliebt.
Wir wären. – Ich fürchte alleine.
Und flüstert der Wind wimperfein.
„Die Liebe. Sie bleibt bloß ein Scheine.
Denn bleibt ihr ein Leben lang ein.
Ihr seht auch die Himmel entweichen.
Und säumen die Sterne hier bleich.
Ich deute. Das viel mehr als Zeichen;–
Denn schlagen die Herzen zugleich.
Euch trennen vielleicht nur die Städte.
Doch schlagen die Herzen im Takt.
Ihr seid kein Versagen. – Ich bete.
Denn habt ihr zu lieben gewagt.“
18.11.2024
Berlin Biesdorf-Süd
© Marc Donis
Liebesgedicht
EIN EINSAMABEND
Ich kenne kein Herz ohne Seele.
Kein Leben im Leben. Mit Sinn.
Auch, wenn ich dir wirklich nicht fehle.
So war ich, ich denk‘ kein Gewinn.
So hat‘ ich, ich denke kein Nützen.
Und hast du mich niemals gebraucht.
Ich wollte dich Engel nur schützen.
Doch war dann die Liebe verbraucht.
Ich kenne kein Herz ohne Seele.
Kein Leben im Leben. Gewagt.
Sodass ich dir wirklich nicht fehle.
Denn hab‘ ich, mein Engel. Versagt.
25.12.2024
Berlin Biesdorf-Süd
© Marc Donis
Sehnsuchtsgedicht
EINE EIBENALLEE
Wie bleib' mir die Eibe mit Schwäche.
Und grade verschlief mir die Nacht.
Bezogen die Schimmer die Fläche.
Und zogen die Winde mir sacht.
Und glichen die Nebel wie Seide.
Dem Mantel aus Seide recht mild.
Ich sah‘ in dem Abend die Weide.
Die neigten die Äste zum Bild.
Ich blickte in Wogen, die Scheiben.
Ertrank mir beim Schauen der Blick.
Mein Herze, es wollte nicht bleiben.
Da Kummer die Länder bestrick.
Was wollte mich rühren und tragen?
Und Schatten versprachen genau.
Wie Augen, sie schienen beschlagen.
Im lieblich aug‘ringenden Blau.
Wie soll ich die Stunde nur deuten?
Wie weißt mir den Weg das Gesicht.
Ich laufe in Augen und Leuten.
Doch finde ich niemals das Licht.
Wie blieb mir mit Schwäche die Eibe.
Und nahm mir der Abend die Sicht.
Auch wenn ich hier scheinbar verbleibe.
Und bleibe. - Und bleibe dann nicht.
24.09.2024
Berlin-Gropiusstadt / Neukölln
© Marc Donis
Orte und Länder
DER SONNENUNTERGANG
Mir säumen die Länder und Tupfer.
Die Kühle mein Körper besät.
Mich rühren die Lichter, wie Kupfer.
Mein Engel, wie ist es so spät.
Mich treiben die einzelnen Blätter.
Der Abend, der meiner mir freut.
Im Himmel der Abend, mein Retter.
Beginnt bald das Schauspiel erneut.
30.07.2024
Bee Canyon Park; Los Angeles
© Marc Donis
Meine weiteren Gedichte
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